Neujahrsempfang 2008

. . . mit Gastredner Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly

  • von  Redaktionsteam
    28.01.2008
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Ein klein wenig waren wir von der Besucherresonanz bei unserem 3. gemeinsamen Neujahrsempfang mit unserem Nachbar-Ortsverein Eibach-Röthenbach-Maiach schon enttäuscht. Hatten wir doch in unseren kühnsten Träumen daran gedacht, die Vorjahreszahl mit unserem Gastredner Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly noch übertreffen zu können.

Es waren dann aber "nur" 60 – 65 Gäste. Woran es wohl lag??

Für die, die uns an diesem Abend nicht besuchen konnten, nachstehend der Bericht des Stadtratskandidaten Rafael Raum:

 "Das Miteinander in der Gesellschaft muß bleiben", betont Dr. Ulrich Maly beim gemeinsamen abendlichen Neujahrsempfang der SPD Gebersdorf/Großreuth und SPD Eibach–Röthenbach-Maiach im Kinder- und Jugendzentrum Mikado in der Wörnitzstraße.

Moderiert wurde der Neujahrsempfang von Stadtrat Dr. Markus Slavik, der nicht nur die anwesenden Gäste und den Festredner herzlich willkommen hieß, sondern auch die anwesenden Stadtratskandidaten und Stadtratskandidatin der beiden Ortsvereine, Katja Strohhacker sowie Jochen Obermeier und Rafael Raum vorstellte, die beim abschließenden Buffet im gemütlichen Rahmen näher kennen zu lernen waren.

Das Soziale werde immer wichtiger im Bewußtsein der Menschen, fuhr der Oberbürgermeister fort, und erläuterte anhand eines kleinen Rück- und Ausblicks, weshalb das Prinzip der Solidarischen Stadtgesellschaft keine leere Phrase für ihn sei.

Für die Stadtpolitik – auch in den Stadtteilen - der kommenden Jahre heißt dies für den Spitzenkandidaten der Nürnberger Sozialdemokratie: Noch mehr für Kinderbetreuung tun, vor allem bei den Horten und Kinderkrippen. Bis 2013 fließen insgesamt knapp 50 Millionen Euro, um die Nürnberger Betreuungsinfrastruktur zu verbessern. „Kinderbetreuungseinrichtungen sind vollwertige pädagogische Einrichtungen, die unseren kleinen ‚Prinzen’ und ‚Prinzessinnen’ auch eine erste Gruppenerfahrung ermöglichen“, so Maly. Außerdem sieht der Oberbürgermeister darin eine wertvolle Hilfestellung für die Eltern, Familie und Beruf zu vereinbaren.

Zweiter Schwerpunkt für Maly: „Wir müssen die Bildungsgerechtigkeit verbessern, das heißt mehr Sprachförderung, mehr Ganztagesangebote – an unseren Schulen machen wir das, beim Freistaat dauert es etwas länger –, das heißt 10 neue Stellen für Schulsozialarbeit und 10 neue Lehrerstellen für die städtischen Schulen.“ Ihm könne keiner erzählen, daß die Kinder aus Schulen mit Übertrittsquoten auf das Gymnasium von 20% dümmer sind als die auf den Schulen mit 80%. Das hat etwas mit Rahmenbedingungen zu tun!“ Die Stadt hat auch ihr Angebot für berufliche Bildung von Jugendlichen ausgebaut und 40 zusätzliche Ausbildungsplätze bei der Stadt geschaffen, die in erster Linie an härteren und schwerer zu vermittelnden Jugendlichen gerichtet sind.

In den nächsten Jahren stehen für Maly viele Fragen der Stadtentwicklung an (Entwicklung der früheren Bahnflächen, mehr Grün in der an Parks armen Stadt, Bebauung des Augustinerhofes u.a.), sowie die Verlängerung des Nahverkehrs ins Umland. In diesem Zusammenhang bringt der Oberbürgermeister ganz deutlich den Ausbau des U-Bahnnetzes nach Stein und Gebersdorf ins Spiel.

Großen Beifall erhält Ulrich Maly für seine Zusage, „den Laden Stadt Nürnberg zusammenzuhalten“. Ein Verkauf der städtischen Töchter, wie der WBG, der N-Ergie und vor allem des Klinikums Nürnberg, kommen für den Oberbürgermeister und die SPD-Fraktion nicht in Frage.


Weitere Bilder zum Neujahrsempfang in unserer Fotogalerie Teil 1 + Teil 2