„Ja! zur Organspende“

- Nachtrag

  • von  Redaktionsteam
    02.03.2012
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. . . berichteten wir am 30.11.2011 (siehe unten) von der Aktion der SPD Gebersdorf/Großreuth und Ihrer Stadträtin Katja Strohhacker, mit der eine Broschüre mit Spenderausweis an die Haushalte der Bürger von Gebersdorf und Großreuth verteilt wurde. Denn Organtransplantationen retten Leben. Vorausgesetzt es gibt genügend Spender.

Nunmehr wurde im Bundestag eine fraktionsübergreifende Einigung zur Neuregelung der Organspenden in Deutschland erzielt, die zu einer Erhöhung der Organspendebereitschaft beitragen soll.

Der Newsletter der SPD Bundestagsfraktion vom 02.03.2012 berichtet hierzu: 

Fraktionsübergreifende Einigung für neue Regeln zur Organspende

SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier begrüßte am Freitagmittag gegenüber den Medien die fraktionsübergreifende Einigung zur Neuregelung der Organspenden in Deutschland.

12.000 Menschen würden in Deutschland dringend auf ein neues Organ warten, mit dem sie weiter leben und überleben könnten, sagte Steinmeier. Jährlich müssten 1000 Menschen sterben, weil kein geeignetes Spenderorgan zur Verfügung stehe. Im Jahr 2011 war die Zahl der Spender gegenüber 2010 um 7,4 Prozent gesunken – obwohl zwei Drittel der Deutschen nach eigenen Aussagen zu einer Organspende bereit sind.

Die Organspendenbereitschaft müsse erhöht werden, befand Steinmeier. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass Appelle allein nicht ausreichten. Er freue sich darüber, dass sich nach einem Jahr der Gespräche und Verhandlungen alle Fraktionen des Bun- destages einig seien, dass eine neue gesetzliche Regelung notwendig ist.

Nun werde das deutsche Transplantationsgesetz reformiert:

Die Menschen sollten zu Lebzeiten entscheiden, ob sie zur Organspende bereit sind oder nicht. Die neue Regelung sehe keine Pflicht vor, doch die Menschen sollten mit Nachdruck gefragt werden.

Mit dem Gesetzentwurf würden organisatorische Verbesserungen in den Krankenhäusern auf den Weg gebracht. Die Krankenversicherungen würden verpflichtet, die Bürgerinnen und Bürger aufzuklären und sie regelmäßig mit der Frage nach ihrer Bereitschaft zur Organspende zu konfrontieren. Dadurch sollten sie mit Nachdruck überzeugt werden, sich zu entscheiden.“