Neujahrsempfang 2013

8. Auflage des traditionellen gemeinsamen SPD Neujahrsempfangs der SPD-Ortsvereine Eibach/Röthenbach/Maiach und Gebersdorf/Großreuth

  • von  Redaktionsteam
    21.01.2013
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Begrüßung durch Katja Strohhacker und Rafael Raum

Natascha Kohnen: Neujahrsansprache vor "vollem Haus"

Für einige der Besucher mag es bereits der „x-te Neujahrsempfang“ in 2013 gewesen sein, aber die 8. Auflage des nunmehr schon traditionellen gemeinsamen SPD Neujahrsempfangs der SPD-Ortsvereine Eibach/Röthenbach/Maiach und Gebersdorf/Großreuth war doch ein „besonderer“, zu dem die Ortsvereinsvorsitzenden Jochen Obermeier (Eibach/ Röthenbach/ Maiach) und Roman Wenzel (Gebersdorf/Großreuth) eingeladen hatten. Auch winterliche Straßenverhältnisse, leichter Schneefall und eisige Wegstrecken konnten die rund 120 Besucher nicht daran hindern, wieder für ein „volles Haus“ im Kinder- und Jugendhaus „SUSPECT“ zu sorgen.

Unsere beiden lokalen SPD-Stadträte, Katja Strohhacker und Rafael Raum, begrüßten die zahlreichen Besucher aus Institutionen, Vereinen sowie Unternehmen der Stadtteile und führten durch das Programm, dessen Schwerpunkt auch in diesem Jahr wieder eher im künstlerischen Bereich lag. Unter den Gästen neben den Vorsitzenden befreundeter SPD (Nachbar-) Ortsvereine auch SPD-Mandatsträger wie die Bezirksrätin Amely Weiß und Stefan Schuster (Mitglied des Landtags) sowie die Stadträtinnen Dr. Anja Prölß-Kammerer, Claudia Arabackyj, Ilka Soldner und Stadträte Gerhard Groh, Thorsten Lunz und Michael Ziegler.

Die diesjährige Gastrednerin, Natascha Kohnen, MdL und Generalsekretärin der BayernSPD, verband in ihrer Ansprache die Grundwerte der 150 jährigen SPD mit den anstehenden Bundestags- und Landtagswahlen, und konstatierte, daß diese Grundwerte nicht an Aktualität verloren haben, denn unsere Demokratie, Arbeitnehmerrechte, Gerechtigkeit und Chancengleichheit werden immer wieder in Frage gestellt. Dabei spann sie den Faden vom „redigierten“ Armuts- und Reichtumsbericht (Privatvermögen in Deutschland ungleich verteilt; Einkommensspreizung hat zugenommen; hohes Armutsrisiko Alleinerziehender), über die verfehlte Arbeitsmarktpolitik hin zur Einführung des „unsinnigen Betreuungsgelds“. Dem begegnete sie mit den sozialdemokratischen Forderungen nach Ausbau der Kinderbetreuung, gleichem Entgelt für Frauen und Männer sowie die flächendeckende Einführung eines Mindestlohns, ergänzt durch die Forderung nach Bildung, die unabhängig von Herkunft und Geldbeutel der Eltern sein muß, d.h. auch den Wegfall der Studiengebühren in Bayern.

Nach der Vielzahl renommierter Künstler, die bereits in den Vorjahren das künstlerische Begleitprogramm bestritten hatten, schien eine Steigerung nicht mehr möglich zu sein. Das Mitgehen des aufmerksamen Publikums, das Mitwippen, Taktschlagen mit dem Fuß, sowie die exakten begleitenden Klatscheinsätze beim insgesamt einstündigen Auftritt des Janet M. Christel Duos (Janet M. Christel und Ralf Trautner) mit Songs aus eigener Feder - natürlich mit schottischem Touch - und aus dem unerschöpflichen keltischen Liederschatz, ließ jedoch nur ein Fazit zu: Es war ein neuer Höhepunkt, der auch mit einem entsprechenden Schlußapplaus bedacht wurde. So hatte man auch schnell verziehen, daß man doch etwas auf die anschließenden Gespräche am Buffet warten mußte.
Ein gelungener Abend, bei dem man im nächsten Jahr - auch wenn es wieder der „x-te Neujahrsempfang“ sein sollte – wieder dabei sein sollte und wird.

Weitere Bilder zum Neujahrsempfang in unserer Fotogalerie (Teil 1 + Teil 2).