Vorstand bestätigt

SPD Gebersdorf/Großreuth hält Jahreshauptversammlung ab

  • von  Redaktionsteam
    26.01.2017
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stehend von links:
Roman Wenzel, Julian Matschinske, Thorsten Brehm, Brigitte André
vorne: Katja Strohhacker und Stefan Sturm


Am 20.01.2017 hielt der SPD-Ortsverein Gebersdorf/Großreuth seine Jahreshauptversammlung ab, um einen neuen Vorstand zu wählen und mit dem Nürnberger Parteivorsitzenden Thorsten Brehm über das Thema „Haben die Ortsvereine noch eine Zukunft?“ zu diskutieren, das viele der mittlerweile 36 Nürnberger Ortsvereine regelmäßig beschäftigt.

Roman Wenzel wurde einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt. Neben seinem Engagement für den Ortsverein ist er seit letztem Jahr auch 1. Vorsitzender des Bürgervereins Gebersdorf. Die Anwesenden dankten ihm vor dem Hintergrund dieser Doppelbelastung für seine intensive Arbeit für den Stadtteil. Zu den stellvertretenden Vorsitzenden wurden die Stadträtin Katja Strohhacker und der Juso-Vorsitzende Julian Matschinske wiedergewählt. Komplettiert wird der Vorstand durch den Kassier Stefan Sturm und die Beisitzerin Brigitte André.

Die anschließende Diskussion mit Thorsten Brehm wurde von allen anwesenden Genossinnen und Genossen lebhaft geführt. Roman Wenzel wies auf die gewachsenen Herausforderungen für Ortsvereine hin, die vor allem auf sinkende Mitgliederzahlen zurückzuführen sind. Er wünscht sich mehr Unterstützung und Entlastung im Bereich Bürokratie und Organisation. Außerdem wurde über Strukturoptimierungen durch Zusammenlegung von Ortsvereinen diskutiert. Einer von oben diktierten Veränderung von Ortsvereinsgebieten erteilte Brehm eine Absage. Stattdessen müsse der Wunsch nach derartigen Veränderungen von den Ortsvereinen selbst kommen, so Brehm. Neben der Diskussion über Strukturen und Lastverteilung wurde auch der Wunsch nach mehr inhaltlicher Arbeit laut. „Wir müssen wieder Begeisterung für eine sozialdemokratische Erzählung wecken“, so der Wunsch der Anwesenden. Auch hofft man auf mehr Rückenwind aus Berlin, von dem die Ortsvereine profitieren könnten.

Die Gebersdorfer und Großreuther Genossinnen und Genossen blicken aber mit gewohntem Optimismus auf das Wahljahr. Sie wollen einmal mehr beweisen, dass sie trotz teils widriger Bedingungen auch dieses Jahr mit vollem Einsatz für eine starke Sozialdemokratie kämpfen können.