Hilfe in Notlagen: Die Nürnberger Notfallmappe

Nachrichten aus dem Rathaus Nr. 1.179 / 25.11.2020; Stadt Nürnberg, Presse- und Informationsamt

  • von  Stadt Nürnberg / Redaktionsteam
    26.11.2020
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Christel Krumwiede, Leiterin des Pflegestützpunkts, Sozialreferentin Elisabet Ries, Pflegeberaterin Yasmina Bonn und Seniorenamtsleiter Dieter Rosner (von rechts) präsentieren die Nürnberger Notfallmappe. Bildnachweis: Ulrich Matz

Welche Medikamente nimmt Mutter noch mal? Und wo ist sie versichert?
Auf diese und ähnliche Fragen wissen Angehörige in Notfallsituationen manchmal nicht auf Anhieb die richtige Antwort. Für den Ernstfall hat der Pflegestützpunkt der Stadt Nürnberg eine Notfallmappe erarbeitet, die für alle Bürgerinnen und Bürger kostenfrei am Hans-Sachs-Platz 2 erhältlich ist.

Der Pflegestützpunkt ist Montag, Dienstag und Donnerstag von
8.30 bis 15.30 Uhr, Mittwoch von 8.30 bis 18 Uhr sowie Freitag von
8.30 bis 12.30 Uhr geöffnet.

Mit der Notfallmappe will der Pflegestützpunkt Nürnberg eine Hilfestellung geben und zur persönlichen Vorsorge motivieren. Die Mappe enthält neben den wichtigsten Unterlagen, Notfalladressen, individuellem Medikamentenplan auch Muster für Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen.

„Unfälle oder Krankheiten sind nicht vorhersehbar und können in jedem Alter plötzlich eintreten. Da ist es sehr hilfreich, wenn man vorsorgt und die wichtigsten Informationen gleich zur Hand hat“, betont die Nürnberger Sozialreferentin Elisabeth Ries bei der Vorstellung der neuen Nürnberger Notfallmappe. „Ich danke den Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunkts und allen, die zur Erstellung der Mappe beigetragen haben, sehr herzlich für dieses wichtige Angebot.“

„Mit der Notfallmappe verschaffen Sie sich, Ihren Angehörigen und etwaigen Hilfeleistenden einen umfassenden Überblick über Ihre wichtigsten persönlichen Unterlagen – für alle Fälle“, erläutert Dieter Rosner, Leiter des Seniorenamts der Stadt Nürnberg.

„Wichtig ist daher auch, dass die Mappe möglichst zentral abgelegt und leicht auffindbar ist“, ergänzt Christel Krumwiede, die Leiterin des Pflegestützpunkts. „Die Mappe ist jedoch nicht nur für ältere Menschen wichtig. Auch Jüngere können damit frühzeitig für den Notfall vorsorgen.“

Der Pflegestützpunkt berät Menschen zu allen Fragen im Vor- und Umfeld der Pflege. Zudem koordiniert er individuell die in Betracht kommenden Hilfs- und Unterstützungsangebote, um eine wohnortnahe und möglichst abgestimmte Versorgung und Betreuung zu erhalten.

Finanziell ermöglicht wurde der kostenfreie Bezug der Mappe durch die Wahrnehmung einer Fördermaßnahme des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege im Rahmen der sogenannten Fördergrundsätze Pflegestützpunkte.